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Ausschreibung Verlustenergie 2018

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Auftrag zur Unterbrechung/Wiederherstellung der Anschlussnutzung (Sperrung/Entsperrung) und Stornierung dieser Anweisungen

Auftragsformular


Meldepflicht nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) 2016

Seit dem 01.01.2016 müssen Letztverbraucher, die eine Reduzierung der KWK-Umlage, der Offshorehaftungsumlage und der § 19 StromNEV-Umlage in Anspruch nehmen wollen, dies dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des jeweiligen Folgejahres melden. Voraussetzung für eine Reduzierung ist ein Selbstverbrauch von mehr als 1 Mio. Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Formular für Mengenmeldung nach § 26 KWKG 2016

Ergänzende Hinweise zu den einschlägigen Regelungen:

1. Begrenzte KWK-Umlage für LV-Gruppen B und C abgeschafft – Übergangsregelung „Verdopplungsgrenze“
Das am 01.01.2017 in Kraft getretene Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG 2017) sieht für Strombezüge der bisherigen Letztverbrauchergruppen B und C seit dem 01.01.2017 grundsätzlich keine Begrenzungen der KWK-Umlage mehr vor. Das bisherige Regime wurde durch neue Privilegierungstatbestände abgelöst. Eine Begrenzung der KWK-Umlage ist danach ausschließlich für stromkostenintensive Unternehmen mit Begrenzungsbescheid nach der Besonderen Ausgleichsregelung gemäß §§ 63 ff. EEG 2017, für Anlagen zur Verstromung von Kuppelgasen, für Stromspeicher und für Schienenbahnen (§§ 27 bis 27c KWKG 2017) möglich. Die Abrechnung der begrenzten KWK-Umlage nach diesen Neuregelungen erfolgt zum Teil, insbesondere für Abnahmestellen stromkostenintensiver Unternehmen mit Begrenzungsbescheid, unmittelbar durch die Übertragungsnetzbetreiber.

Allerdings sehen die Übergangsbestimmungen des KWKG 2017 für Letztverbraucher, die im Jahr 2016 den Letztverbrauchergruppen B oder C zugeordnet waren, für die Jahre 2017 und 2018 maximal eine Verdopplung der im Jahr 2016 begrenzten KWK-Umlage vor (sog. „Verdopplungsgrenze“). Für die betroffenen Letztverbraucher regelt § 36 Abs. 3 Satz 3 KWKG 2017 eine entsprechende Mitteilungspflicht:

„Letztverbraucher, die die Begrenzung […] in Anspruch nehmen wollen, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März eines Jahres den im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Strom melden.“

2. Begrenzung der § 19 StromNEV- und der Offshore-Haftungsumlage
Das KWKG 2017 findet derzeit nur für die KWK-Umlage Anwendung. Im Hinblick auf die § 19 StromNEV- und die Offshore-Haftungsumlage gelten zunächst die Regelungen zur Begrenzung für die Letztverbrauchergruppen B und C nach dem KWKG 2016 fort. Unverändert besteht damit die Meldepflicht nach § 26 Abs. 2 Satz 3 KWKG 2016. Dort heißt es:

„Letztverbraucher, die die Begünstigung […] in Anspruch nehmen wollen, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des auf die Begünstigung folgenden Jahres den im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strom […] melden.

Unternehmen der Letztverbrauchergruppe C haben zusätzlich weiterhin die Pflicht zur Vorlage eines Wirtschaftsprüfertestates nach § 30 Abs. 1 Nr. 5 KWKG 2016 (Bestätigung der Eigenschaft als Unternehmen des produzierenden Gewerbes, dessen Stromkosten für selbstverbrauchten Strom im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 4 Prozent des Umsatzes im Sinne von § 277 HGB überstiegen haben).