24-Stunden Entstörungsnummer

0800/8060-3030

Downloads

Kontaktdatenblatt ENO

Kontaktdatenblatt ENO


Nachweis für Lieferer von Elektrizität

Nachweis für Lieferer von Elektrizität


Lieferantenrahmenvertrag

Lieferantenrahmenvertrag Strom

Anlage e Zuordnungsvereinbarung


Abrechnungsvereinbarung

Abrechnungsvereinbarung Messstellenbetriebsentgelts für intelligente Messtechnik


Messstellenbetreiberrahmenvertrag Strom

Messstellenbetreiberrahmenvertrag Strom


Kontaktdatenblatt MSB Strom

Kontaktdatenblatt MSB Strom


Netznutzungsvertrag

Netznutzungsvertrag Strom

Anlage e Zuordnungsvereinbarung


Ausschreibung Verlustenergie 2018

Hier finden Sie alle Informationen & Downloads zur Ausschreibung Verlustenergie


Auftrag zur Unterbrechung/Wiederherstellung der Anschlussnutzung (Sperrung/Entsperrung) und Stornierung dieser Anweisungen

Auftragsformular


Meldepflicht nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)

Seit dem 01.01.2016 müssen Letztverbraucher, die eine Reduzierung der § 19 StromNEV-Umlage in Anspruch nehmen wollen, dies dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des jeweiligen Folgejahres melden. Eine Voraussetzung für eine Reduzierung ist ein Selbstverbrauch von mehr als 1 Mio. Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Mit dem Formular für Mengenmeldung nach § 26 KWKG können Sie die Privilegierung für das Kalenderjahr 2019 beantragen.

Rückmeldung bitte an: bernd.wirth@remove-this.mvv-netze.de

Ergänzende Hinweise zu den einschlägigen Regelungen

1. Ermittlung der an Dritte weitergeleiteten Strommengen

Die Rechtsgrundlage leitet sich aus § 19 Abs. 2 Sätze 15f StromNEV ab.

Bitte wenden Sie die im Folgenden zitierten Regelungen gewissenhaft an. Werden die Anforderungen nicht erfüllt, ist keine Gewährung von Umlageprivilegien mangels Nachweis des Selbstverbrauchs möglich.

  • A.    Es gilt die Bagatellregelung nach § 62a EEG, dass geringfügige Stromverbräuche Dritter den Stromverbräuchen des Letztverbrauchers zugerechnet werden, also nicht als weitergeleitete Strommengen zu erfassen sind.
  • B.    Für die an Dritte weitergeleiteten Strommengen gilt der Grundsatz des § 62b Absatz 1 EEG diese mittels mess- und eichrechtskonformer Messeinrichtungen zu erfassen.
  • C.    Durch das Energiesammelgesetz (EnSaG) wurde die Möglichkeit zur Schätzung für die Abgrenzung von Strommengen, für die unterschiedlich hohe Umlagesätze gelten, eingeführt.

Eine Schätzung ist aber nur im Ausnahmefall zulässig - es verbleibt beim Grundsatz, dass umlagepflichtige Strommengen grundsätzlich zu messen sind (§ 62b Abs. 1 EEG 2017). Ausnahmefälle sind:

  • Messtechnische Abgrenzung technisch unmöglich (§ 62b Abs. 2, Nr. 2, 1. Alternative)
  • Messtechnische Abgrenzung mit unvertretbarem Aufwand verbunden (§62b Abs. 2, Nr. 2, 2. Alternative)
  • Abgrenzung erfolgt für Strommengen, die vor dem 1. Januar 2020 verbraucht wurden und tatsächlich mangels Messeinrichtung nicht gemessen wurden (§ 104 Abs. 10 EEG)

Die Schätzung muss nachvollziehbar und nachprüfbar sein sowie sicherstellen, dass auf die gesamte Strommenge nicht weniger Umlage gezahlt wird, als im Fall einer Abgrenzung durch mess- und eichrechtskonforme Messeinrichtungen (worst-case-Schätzung).

Ein gutes Gefühl für die Auslegung und Anwendung der Regeln vermittelt das „Hinweisblatt zur Strommengenabgrenzung für das Antragsjahr 2019“ der BAFA, das unter der URL https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/bar_merkblatt_strommengenabrenzung_2019.htm heruntergeladen werden kann.

2. Begrenzung der § 19 StromNEV-Umlage - Meldepflicht

Für die § 19 StromNEV-Umlage gilt die Regelungen zur Begrenzung für die Letztverbrauchergruppen B und C nach dem KWKG 2016. Dort heißt es:

„Letztverbraucher, die die Begünstigung […] in Anspruch nehmen wollen, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des auf die Begünstigung folgenden Jahres den im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strom […] melden."

Unternehmen der Letztverbrauchergruppe C haben zusätzlich weiterhin die Pflicht zur Vorlage eines Wirtschaftsprüfertestates nach § 30 Abs. 1 Nr. 5 KWKG 2016 (Bestätigung der Eigenschaft als Unternehmen des produzierenden Gewerbes, dessen Stromkosten für selbstverbrauchten Strom im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 4 Prozent des Umsatzes im Sinne von § 277 HGB überstiegen haben).