11.01.2019

ENO besteht erneut TSM-Prüfungen mit Auszeichnung

Vier Sparten des Versorgers zur gleichen Zeit erfolgreich zertifiziert / Höchstmaß an Sicherheit für die Kunden

OFFENBACH, 11. Januar 2019. In den Sparten Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme kann die Energienetze Offenbach GmbH (ENO) ihren Kunden ein Höchstmaß an zertifizierter Sicherheit bieten. Das haben dieser Tage erneut aufwändige Prüfungen der jeweiligen Fachverbände ergeben. Bereits in den Jahren 2005, 2008 und 2013 hatte sich der damalige Netzbetrieb der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) erfolgreich der Zertifizierung seines Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) unterzogen. Im Jahr 2016 ist der EVO-Netzbetrieb als ENO in eine hundertprozentige EVO-Tochtergesellschaft ausgegründet worden. Zu den ENO-Kernaufgaben zählen die Planung, der Bau, der Betrieb und die Instandhaltung der Verteilernetze inklusive Netz- und Hausanschlüssen.

„Die Urkunden durch unabhängige Experten sind ein weiterer Beleg dafür, dass wir den Wettbewerb nicht scheuen müssen und für die Zukunft gut aufgestellt sind“, urteilte EVO-Technikvorstand Günther Weiß. Alle Prüfungen sind laut Weiß im ersten Anlauf bestanden worden. „Unsere Kunden können somit sicher sein, dass wir bei Sicherheit und Service beste Arbeit leisten.“

Die begehrten Gütesiegel werden dieser Tage von den Fachverbänden DVGW (Gas und Wasser), AGFW (Fernwärme) und FNN (Strom) übergeben. Die Anforderungen der TSM-Überprüfung hatte der Versorger mit Bravour bestanden – der Aufwand war dafür erheblich: Die Vorbereitungen dazu liefen über mehrere Monate; zeitweise waren daran mehr als 40 Mitarbeiter aus den Bereichen Netze, Metering, Umwelt- und Arbeitsschutz sowie Einkauf und Abrechnung beteiligt.

Um die Prüfungen zu bestehen, mussten insgesamt mehr als 600 Fragen beantwortet werden. Die ENO musste unter anderem belegen, dass Mitarbeiter und Führungskräfte ausreichend qualifiziert sind und einschlägige Vorschriften etwa zu den Themen Umweltschutz und Arbeitsschutz kennen und anwenden.

Zum Anforderungsprofil gehörte ferner, dass wichtige Arbeitsabläufe schriftlich fixiert und Schnittstellen definiert sind. Außerdem wies der Versorger nach, dass seine Mitarbeiter alle Sicherheitsvorschriften einhalten und im Störungsfall eine Unterbrechung im Leitungsnetz umgehend beseitigen können. Die Prüfungen schließlich wurden innerhalb von vier Tagen in einer Zertifizierungsrunde absolviert, wie der ENO-Technikvorstand berichtet. Das Ergebnis könne sich sehen lassen: „Die Fachverbände haben uns wieder eine sehr gute Arbeit testiert.“