EEG-Umlage

Fällig auch bei selbsterzeugtem Strom

Nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz von 2014 sind Sie als Betreiber einer Stromerzeugungsanlage verpflichtet, die EEG-Umlage auch auf selbst erzeugten Strom zu zahlen. Die ENO GmbH muss diese Umlage einziehen und Ihre Zahlungen an den Übertragungsnetzbetreiber weiterleiten. An der Erhebung der Umlage müssen Sie nach § 71 Abs. 1 EEG 2014 mitwirken. Bitte stellen Sie uns daher bis zum 28. Februar jedes Kalenderjahres alle Angaben zur Verfügung, die für die Endabrechnung erforderlich sind.

Zudem bitten wir Sie uns die folgende Erklärung ausgefüllt und unterschrieben zurückzusenden:

Erklärung des Betreibers einer Erzeugungsanlage zur EEG-Umlagepflicht

Per Fax: 0621-290-2994
Per E-Mail: einspeiser@remove-this.energienetze-offenbach.de
Per Post: Netrion GmbH, Team Einspeiser, Luisenring 49, 68159 Mannheim


Wann zahlen Sie direkt an den Übertragungsnetzbetreiber?

Für Anlagen, aus denen Sie ganz oder teilweise Dritte beliefern, ist die ENO GmbH nicht zuständig. Ebenso wenig für Anlagen an Abnahmestellen, an denen die EEG-Umlage aufgrund der besonderen Ausgleichsregelung nach §§ 63-69 oder § 103 EEG begrenzt ist. Die betrifft etwa stromkostenintensive Unternehmen oder Schienenbahnen. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen direkt an den für die Konzessionsgebiete Offenbach, Seligenstadt, Rodgau, Mainhausen und Dietzenbach zuständigen Übertragungsnetzbetreiber:

AMPRION GMBH, Rheinlanddamm 24, 44139 Dortmund, Tel.: 0231/5849-0, Fax: 0231/5849-14188, E-Mail: info@remove-this.amprion.net

http://www.amprion.net/registrierung-eeg-umlage


Noch einige Hinweise

Ob der Übertragungsnetzbetreiber oder die ENO als Verteilnetzbetreiber zur Erhebung der EEG-Umlage verpflichtet sind, richtet sich nach § 7 Abs. 1 und 2 AusglMechV i.V.m. §§ 60, 61 EEG 2014.
Gemäß § 61 Abs. 1 EEG 2014 müssen Sie als Eigenversorger für Ihren Stromverbrauch grundsätzlich die volle EEG-Umlage zahlen. Nur wenn Sie sich aus EEG-Anlagen versorgen, zahlen Sie eine verringerte Umlage (2016: 35%; ab 2017: 40%). Gleiches gilt für hocheffiziente KWK-Anlagen mit einem Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mindestens 70%. Ausnahmen von der EEG-Umlagepflicht ergeben sich nach § 61 Abs. 2 EEG 2014 sowie für Bestandsanlagen im Sinne des § 61 Abs. 3 und 4 EEG 2014.
Bitte beachten Sie, dass Sie nur dann Anspruch auf eine verringerte EEG-Umlage erheben können, wenn Sie Ihren Mitteilungspflichten fristgemäß nachkommen. Zudem müssen Sie Ihren gesamten selbst verbrauchten Strom mit geeichten Messeinrichtungen erfassen.